SMT® nach Dr. Graulich (Sanfte Manuelle Therapie)

Kreuzbein

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Der Zweck dieser Seite ist, eine allgemeine Informationen über die SMT® nach Dr. Graulich (Sanfte Manuelle Therapie) bereit zu stellen.
Tiefergehende Quellen zu Methodik, Praxis und Hintergründen der SMT® finden Sie unter: Bücher

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  • Die Informationen auf dieser Seite ermöglichen keine Selbstdiagnose- und / oder Selbstbehandlung und beabsichtigen dies auch nicht - gleichwohl soll darauf hingewiesen werden, dass die Ursachen verschiedenster Symptome und Krankheitsbilder auch beim Bewegungsapparat gesucht und gefunden werden können.
     
  • Die Informationen auf dieser Seite sind nicht dazu gedacht, Menschen von notwendigen schulmedizinischen Behandlungen abzuhalten - aber sie bieten einen alternativen Zugang bei der ganzen Bandbreite von “wenn gar nichts mehr hilft” bis zur Krankheitsvorbeugung (Prävention) und sogar zur Erreichung anderer Ziele (Anti-Aging). Eine Operation ist manchmal nur eine Möglichkeit, sich behandeln zu lassen. Die SMT® kann notwendig werdende Operationen manchmal ein bisschen nach hinten verschieben, also hinauszögern, da z.B. künstliche Gelenke nicht so oft ausgetauscht werden können.
     
  • Die Wirkungsweise der SMT® beruht auf wissenschaftlichen, z.T. naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unter Einbeziehung alten Heilwissens aus dem Allgäu und aus China. Wissenschaftlich bedeutet, es gibt sowohl einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, als auch lassen sich die Ergebnisse der Therapieschritte an unterschiedlichen Menschen wiederholen. Die beschriebene medizinische Wirkungsweise der SMT® nach Dr. Graulich ist nicht identisch mit medizinischer Wirksamkeit im Sinne des Instruments wissenschaftlicher Wirkungsnachweis - weil die SMT® bislang nicht dahingehend untersucht wurde.

Dieser Nachweis ist für jede systemisch wirkende Therapie schwierig, weil Krankheiten und Probleme aus systemischer Sicht nicht an dem Ort entstanden sind, der Krankheitszeichen zeigt oder an diesem zu beeinflussen sind. Die Wirkungsweise systemischer Verfahren kann auch deshalb meist nicht in einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen belegt werden, weil “viele Rädchen” das System Mensch im lebendigen Fließgleichgewicht halten. Das ist so, als würden Sie den rechten Vorderreifens eines Autos isoliert für die gesamte Fahrfähigkeit des Autos verantwortlich machen. Hat der linke Hinterreifen einen Platten, kann die Ursache für die Fahrunfähigkeit nicht gefunden werden, wenn es nur eine theoretische oder gesellschaftlich akzeptierte “Ursache” des Fahrens gibt, nämlich den rechten Vorderreifen, und keiner hingeht, um nachzuschauen, was denn den Schaden auslöst. An diesem einfachen Beispiel wird deutlich, dass die Theorie immer auch an der Wirklichkeit überprüft werden muss. Empirie heißt der Wissenschaftszweig, der nachschaut, ob theoretische Erkenntnisse in der Praxis wahr bzw. tragfähig sind, funktionieren. Leider wird oftmals der Faktor Zeit ungenügend berücksichtigt: Die Frage, welche Auswirkungen eine nachgewiesene Methode über einen sehr langen Zeitraum auf das System Mensch und dessen Umgebung (auch ein System) hat. Anders herum muss sich die theoretische Wissenschaft anstrengen, wenn empirische (praktische) Belege in mehr oder weniger auftretenden Einzelfällen ein positives Ergebnis belegen: Was genau hat dieses verursacht, und welche Gesetzmäßigkeiten lassen sich daraus für andere ähnlich gelagerte Fälle bzw. das gesamte System ableiten? Der theoretisch und praktisch identische Nachweis für die Wirksamkeit irgendeines Verfahrens steht und fällt mit dem, was als systemzugehörig betrachtet wird. Je kleiner der Ausschnitt aus dem Gesamtsystem, desto gefährlicher die Vereinfachung. Das ist ein ziemlich komplexes Thema ...

Bei besonders schweren Erkrankungen wie Skoliosen (seitlichen Wirbelsäulenverbiegungen, einfach oder als schwere Torsionsskoliosen) kann über die Veränderung von objektiven Gradzahlen (nicht nur über die Angabe subjektiver Schmerzverbesserung) und bei Spastiken über Feststellen und Behandeln der “knöchern-muskulären” Auslöser so etwas wie Messbarkeit erreicht werden. Hinweis: Ob und inwieweit eine Befund- und/oder Beschwerdeverbesserung bei einer Person erzielt werden kann, muss im Einzelfall untersucht werden. Behandlungsdauern von mehreren Jahren sind die Regel, um solche Wunder zu erreichen, falls dies überhaupt möglich ist!

  • Wie bei allen anderen medizinischen Methoden können und dürfen auch für die SMT® keine Heilversprechen abgegeben werden - ohne wenn und aber. Weil aber die SMT® nach Dr. Graulich (Sanfte Manuelle Therapie) neue wissenschaftliche Ursachenverkettungen heraus gefunden hat, kann eine Begutachtung oder ein Therapieversuch durch einen SMT®-Therapeuten sinnvoll sein, wenn Erkrankungen oder Befindlichkeitsstörungen von der klassischen Medizin als austherapiert oder nicht therapierbar gelten.

 

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